Erlebt

Heute war ich beim Arzt.

Das Wartezimmer überfüllt, die Luft schlecht. Bei einem Facharzt, kann nur erahnen, mit welchen Sorgen, Schmerzen, Ängsten Patienten auf das Gespräch, eine Endoskopie warten.

Zum Glück nur als Begleitung eines Patienten, der nach einem einstündigen ambulanten Eingriff sorgenfrei die Praxis wieder verlassen kann.  Wie viele Menschen diese oder andere Praxen mit einer weniger erfreulichen Diagnose verlassen, kann ich nur erahnen, es beschäftigt mich, macht nachdenklich und zugleich dankbar.

Der behandelte Arzt, eine auffallend sportliche, schlanke Erscheinung auf meine Frage, er sähe sehr drahtig aus, welchem Sport er zugeneigt sei :” Ich reite, wandere, bewege mich und esse wenig “.  Perfekt – bitte mehr davon.

  • Bewegung ist Leben
  • Leben ist Bewegung
  • und das mit der Ernährung lernt der Körper schnell
  • sag’ ich doch

 

es gibt Phasen

in meinem Leben als begeisterte Läuferin, in denen ich beim Beenden einer Laufeinheit schon an die andere denke, kaum erwarten kann, mich schon am nächsten Tag wieder auf der Piste zu sehen.

Aber wo liegen die Gründe dafür ?

  • In der Kontinuität
  • den ganzen Winter
  • so getan zu haben
  • als gäbe es kein Wetter
  • das mich vom Laufen
  • abhalten kann
  • immer gelaufen bin
  • wenn andere Menschen
  • keinen Schritt vor die Tür gewagt haben ?
  • Vielleicht liegt es aber auch
  • am täglich wechselnden Anblick
  • der wunderschönen Ostsee

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  • an der Ausdauer
  • an dem durch Übung Erlernten
  • Schmerzgrenzen
  • hin zu halten
  • sie zu überschreiten ?
  • Ein guter Mix aus allem
  • wofür ich unendlich dankbar bin

Wie von einem Magnet angezogen, muss ich nach draußen, gebe mich nicht mit ein paar Kilometern zufrieden, es müssen mehr sein, ich will, ich kann.  Wen wundert es bei diesem wunderschönen Anblick und der einmalig frischen, klaren Luft, wie es sie nur an der See und in den Bergen gibt ?

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Hast du einmal herausgefunden, dass Laufen nur eine andere Form von Freude empfinden ist, dann wirst du deine Geschwindigkeit, Zeit, Strecke und Regelmäßigkeit so einrichten, wie es gut für dich ist.
(aus Zen des Laufens von Fred Rohé)

  • eine andere Form von Freude empfinden
  • Geschwindigkeit
  • Zeit
  • Strecke
  • und Regelmäßigkeit
  • so einrichten
  • wie es gut für mich ist
  • meine Art

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  • Laufen zu genießen
  • heute im strömenden Regen
  • mit Eisregen und Schneeschauern
  • mich an zu treiben
  • wenn mir danach ist
  • mich gehen
  • zu lassen
  • wenn mir danach ist
  • mir Zeit zu nehmen
  • wenn mir danach ist
  • lange zu laufen
  • wenn mir danach ist
  • so
  • kann
  • es
  • weiter gehen
  • immer weiter
  • immer weiter…………

anderswo

  • ist es anders schön
  • quer durch Deutschland
  • von Nord nach Süd
  • mit traumhaften Frühlingstemperaturen
  • Regen
  • Schnee

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  • von flach nach bergig
  • von hochdeutsch zu schwäbisch
  • und überall unterwegs Läufer
  • je südlicher
  • umso mehr kreuzen meine Wege
  • schöner Anblick
  • Läufer aller Altersklassen
  • anders auch das Profil
  • direkt vor der Haustür
  • alternativ
  • den Berg hinauf
  • oder hinunter
  • ungewohnt
  • anders
  • die Menschen sind aufgeschlossen
  • sehr freundlich
  • zugänglich
  • anders
  • während die Menschen im Norden ausreichend Zeit brauchen
  • bis endlich irgendwann das Eis gebrochen ist
  • anders halt
  • dann DAS Bonbon
  • wiederholtes Treffen mit Anna

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  • Traumwetter

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  • Traumkulisse
  • alte Freunde treffen sich
  • gleicher Ort
  • gleiche Freude

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  • Blogger halt
  • Fazit:
  • anderswo ist es anders schön

Laufjubilaeum: 37 Jahre

  • seit dem  15. April 1979 tue ich das intensiv, regelmäßig, liebend gerne
  • was ich bereits als Kind ausreichend geübt hatte
  • die etwas schnellere Bewegung im Freien
  • auch Laufen genannt
  • endlich
  • nach langem Suchen
  • intensiven Ausprobierens vieler Sportarten
  • kehrte ich zu dem zurück
  • was zu 100 % zu mir passt
  • LAUFEN
  • zunächst probierte ich mich in kurzen Strecken
  • die im Laufe der Jahre immer länger wurden
  • weil das (Wett-)rennen nicht meinem Naturell entspricht
  • auf denen ich mich zunehmend wohlfühlte
  • wohl dosiert aufs Jahr verteilt
  • ohne Schaden zu nehmen
  • ohne jemals die Lust verloren zu haben
  • im Gegenteil

  • seit dem Jahre 2005 schlagen insgesamt 43.590  km zu Buche
  • wenn man davon ausgeht
  • dass ich die Jahre davor ebenfalls im Schnitt 3.500 bis 4.000 km gelaufen bin
  • dürfte es niemandem schwer fallen
  • auszurechnen
  • wie viele Kilometer ich insgesamt in diesen 37 Jahren zur Strecke gebracht habe

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  • auch wenn für mich das 38. Laufjahr beginnt
  • so kann ich mir ein Leben ohne nicht vorstellen
  • Laufen gehört zu mir
  • wie die Luft zum Atmen
  • wie das Licht für die Pflanzen
  • ohne das sie nicht überleben könnten
  • die Jahre vergehen
  • die Lust am Laufen nie
  • möge es noch lange so bleiben
  • warum ich mir das Datum genau gemerkt habe
  • werde ich öfter gefragt
  • weil sich dieses Datum in meinem Kopf für immer manifestiert
  • mein Leben in Glanz versetzt
  • mich zu einem ausdauernden
  • widerstandsfähigen
  • optimistischen
  • zufriedenen Menschen gemacht hat
  • Laufen
  • einfach nur Laufen
  • wer bietet mehr ?

Weißt du

  • wie schön Laufen ist
  • wie gut Laufen tut
  • weißt du
  • wie gut es tut
  • wenn der Motor eingelaufen ist
  • weißt du
  • wie sehr dein Körper, deine Seele, dein Geist
  • vom Laufen profitiert
  • weißt du, wie sich langes Laufen auf deinen Körper auswirkt
  • weißt du, wie sehr Beine schmerzen können
  • weißt du wie durstig man sein kann
  • weißt du, wie gut Applaus von Menschen an einer langen Strecke sein kann
  • weißt du, wie gut eine Massage tut
  • in einer Pause
  • oder danach
  • weißt du, wie stolz man ist
  • wenn man nach vielen Kilometern das ersehnte Ziel erreicht
  • weißt du, wie stark Laufen macht
  • weißt du, dass man danach süchtig wird
  • weißt du, wie zufrieden, glücklich Laufen macht
  • weißt du, was man beim Laufen alles sehen
  • erleben kann
  • weißt du, dass man als Läufer in Ecken kommt
  • wo sonst keiner ist
  • weißt du, wie Blasen brennen
  • weißt du, wie schmerzhaft Wund scheuern sein kann
  • weißt du, wie kostbar Wasser ist
  • weißt du, dass Wasser wie Champagner schmecken kann
  • weißt du, wie schnell man stürzen
  • und danach sogar noch weiterlaufen kann
  • weißt du, wie viele Laufschuhe ein Läuferleben verschlingen kann
  • weißt du, wie Laufschuhe riechen nach stundenlangem Laufen in der Hitze
  • weißt du, wie beschwerlich Treppensteigen sein kann
  • nach langen, anstrengenden Läufen
  • weißt du, wie schnell Zeit vergehen kann
  • und wie langsam bei den letzten Kilometern
  • weißt du, wie schwer es ist, gegen starken Wind zu laufen
  • und wie leicht mit ihm
  • weißt du, wie schwer Füße werden können
  • wenn sie im Matsch laufen
  • weißt du, wie durstig Hitze machen kann
  • weißt du, wie sehr man schwitzen kann
  • weißt du, wie Schweiß in den Augen brennt
  • weißt du, wie eisig Luft im Winter sein kann
  • weißt du, wie viel Kräfte du immer wieder mobilisieren kannst
  • weißt du, dass das Leben laufenswert ist ?

sag ich doch

  • ich bin gnadenloser Optimist
  • sagte ich schon
  • die Zeit hat gezeigt
  • es lohnt sich
  • durchzuhalten
  • hat man weniger gute Tage
  • an denen nicht alles wunschgemäß verläuft
  • denn
  • das Leben lehrt es uns
  • beim nächsten Mal
  • sieht die Welt oft ganz anders aus
  • so wie gestern
  • auch wenn mich bei meinem ersten 30-Kilometer-Lauf seit langer Zeit
  • hinter jedem Baum
  • hinter jedem Strauch
  • sogar am Wasser

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  • ein zerknittertes Hutzelweibchen mit gekrümmtem Zeigefinger
  • permanent vergeblich aufgefordert hat
  • mich vorübergehendem Schwächeln zu beugen
  • ist just am darauf folgenden Tag
  • das eingetreten
  • was ich mir erhoffte
  • keiner weiß warum
  • ich weiß nur
  • dass sich erfahrungsgemäß rasch vorübergehende, zeitweilige Malaisen
  • ebenso schnell verschwinden
  • wie sie über mich gekommen sind
  • so war es mir wieder vergönnt
  • auch hier wird es laaaaaaaaangsam Frühling
  • zwei Tage hintereinander
  • mit 46 Kilometern
  • wieder in alter Manier mit lockerem Gebein
  • und vor allem OHNE Nachwirkungen
  • hier am Meer unterwegs zu sein
  • noch schlimmer
  • so gut
  • dass einige Schlenker daran glauben mussten
  • wie in alten Zeiten
  • sag’ ich doch
  • es geht steil aufwärts
  • es lohnt sich
  • und viele unter euch kennen das sicherlich auch

 

geschafft !

  • es ist geschafft
  • ich bin geschafft
  • und auch stolz auf mich
  • seit mehr als  einem Jahr war ich bekanntermaßen außer Gefecht gesetzt
  • vorher durfte ich noch sechs Wochen lang den Ermüdungsbruch
  • am rechten Fuß auskurieren
  • so dass an längere Läufe jenseits der 20 km nicht zu denken war
  • aber was ist schon ein Jahr ?
  • Es knabbert ganz schön an der Kondition
  • Seit ein paar Monaten geht es mit meinen Laufdistanzen aufwärts
  • langsam
  • aber sicher
  • mit viel Geduld baue ich wieder auf
  • was nicht mehr oder kaum vorhanden war
  • letzte Woche mein erster Lauf über 20 km
  • mit Bravour gemeistert
  • heute will ich es wissen
  • 30 km sind anvisiert
  • schon ein gemischtes Gefühl
  • nach so langer Zeit mich auf die verhältnismäßig lange Reise zu machen
  • kurze Strecken von 15 – 20 km habe ich schon gut geübt
  • bin voll dabei
  • aber 30
  • wie wird das werden ?
  • Die äußeren Verhältnisse ideal
  • 7 Grad
  • volle Sonne

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  • strahlend blauer Himmel
  • weißer Strand

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  • wenige Menschen
  • die ersten 15 Kilometer laufe ich alleine
  • dann werde ich von gewohnter Hand liebevoll betreut
  • Wasser
  • Rosinen
  • die Welt scheint in Ordnung
  • Durchhänger bei Kilometer 23
  • das kann nicht sein

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  • du hast schon ganz andere Dinger auf die Beine gestellt
  • reiß dich zusammen
  • lass’ dir nichts anmerken
  • hinter jeder Ecke ein hässliches Hutzelweibchen
  • das verführerisch mit dem knochigen Finger lockt
  • mir Gemeinheiten ins Ohr flüstert:
  • ” hier rechts gibt es eine Abkürzung
  • oder weiter vorne noch eine
  • mach dir das Leben leicht
  • nimm den kürzen Weg
  • dann bist du schneller zu Hause “
  • Nichts da
  • das ziehe ich durch
  • wenn ich mir etwas in den Kopf setze
  • dann schaffe ich das
  • nicht genug
  • ich hänge noch einen Schlenker dran
  • damit ich dann endlich auf meiner Uhr die lang ersehnte 30
  • 30 was für eine schöne Zahl
  • schwarz auf weiß erkennen kann
  • entwöhnt
  • sage ich nur
  • aber das soll sich ändern
  • der Ehrgeiz ist geweckt
  • ich bin zufrieden und stolz auf mich
  • der erste Schritt ist geschafft
  • ach so
  • mein Knie sagt nichts
  • es freut sich genauso wie ich
  • endlich wieder länger !

Paris-Marathon

Sonntag, 3. April 2016 Marathon Paris, das war letzten Sonntag.

Erinnerungen werden wach, mein zweiter Marathon in Paris, wenn auch schon 29 Jahre her, haftet er ewig ganz deutlich in meinem Gedächtnis.

Keine Angst, liebe Leser, ich werde jetzt nicht Marathon über Marathon beleuchten, die ich im Laufe der Jahre hinter mich gebracht habe, nur über den zweiten Versuch in der zauberhaften Stadt der Verliebten,  Paris.

Merke:

  • Paris Marathon 1987
  • rund 8.000 Läufer
  • Frauenanteil weit unter 10 %
  • kein Chip
  • Zeitrechnung ab Übertreten der Startlinie
  • dadurch Minuten verschenkt
  • keine Duschen im Ziel
  • Paris Marathon am 3. April 2016:
  • 57.000 Läufer
  • wenn das keine Veränderung ist !

In der Vornacht wurde unser Bus aufgebrochen, der Fahrer war sauer, sein Seitenfenster in tausend Scherben, alles durchwühlt. Polizei – Fehlanzeige – in Paris kommt keine wegen solcher Bagatellen, da hätten sie viel zu tun, ich musste morgens vor dem Marathon (alles schnell, schnell ) mit dem Fahrer zur Polizei und als Dolmetscher fungieren, das raubt Zeit, der Marathon ruft.

Paris – Champs-Élysées –  am Ende des riesigen Boulevards der Arc de Triomphe sichtbar, breit und doch eingepfercht zwischen Gittern warten wir auf den Start-Schuss. Keiner, der hier einmal gelandet ist, darf wieder hinaus – unter gar  keinen Umständen.

Was tun, wenn mein männlicher Begleiter den äußerst zwingenden Drang nach Ablassen gewisser Körperflüssigkeit kurz vor dem Start verspürt und keine Möglichkeit hat, sich ordnungsgemäß davon in gebührender Weise zu erlösen ?

Plastik-Trinkflasche heißt die praktische Lösung. Noch tragen wir Mülltüten wegen der niedrigen Temperaturen als Wärmeschutz, parisund einfallsreiche Männer können sich rasch und ohne Aufsehen, ihrer Qualen im Nu entledigen. Gesagt getan.

Startschuss: Ganz Paris scheint vor Ort zu sein. Es geht loooooooooos, und es kommt, wie es kommen muss, die Flasche, die mein Begleiter vor Ort  auf dem Boden  stehen lassen musste, wird vom nachfolgenden Läufer kickenderweise vor die Füße eines französischen Läufers  mit warmer Brühe auf dessen Füßen entleert : ” Zut, la pisse “, schrie dieser entrüstet, ärgerlich, wir registrieren, grinsen, vergessen.

  • Mein zweiter Marathon-Versuch 1987
  • Wetterverhältnisse ideal
  • April
  • frische 10 Grad
  • trocken
  • ich stehe nicht mehr ganz hinten
  • bin zuversichtlich
  • gut vorbereitet
  • weiß mittlerweile
  • dass ich kann
  • auch was ich kann ?

An der Seine entlang, durch Tunnels, in denen normalerweise tausende von Autos die Hauptstadt Frankreichs bevölkern und verstänkern, leer – nur wir Läufer. Auf den Brücken , am Rande der Straßen überall Menschen: ” Bravo, Madame “, und immer wieder  ” bravo, Madame “. Die Beteiligung der Frauen wird insofern besonders geschätzt, als die Anzahl der laufenden Damen in den 80-er Jahren beim Marathon stets weit unter 10 % lag , ihnen dadurch besondere Ehre durch das Publikum erwiesen wird.

Eine tolle Stimmung.

Ein Jahr ist vergangen seit meinem ersten Marathon, ein Jahr weitere Erfahrung in den Knochen, ein Jahr gründliche Vorbereitung auf Paris, und das Training hat Früchte getragen.

Ich traue mich, schneller zu laufen, kann das Tempo halten, ein neues Laufgefühl, schneller, gleichmäßiger.

Paris-Marathon

Es läuft, besser könnte es nicht sein.

Unterwegs bei Kilometer 25 überhole ich einen meiner Club-Mitglieder, der fix und fertig sich an einem  Baum abstützend,  auf bessere Zeiten wartet, einer von denen, die im Training immer schneller, schneller rufen und dann so kläglich enden !

Bois de Vincennes – das Ziel ist sichtbar, Endspurt, Einlauf, Tränen, Tränen, Tränen, ein paar Schritte weiter das Umhängen der Medaillen, noch ein paar Meter weiter wird mir von einer freundlichen Pariserin  mit Handdruck ein Paket überreicht: ein schneeweißer Trainingsanzug (nur für die Frauen !) mit der Aufschrift: ” Compliments aux femmes ! ”  Jetzt ist alles zu spät, ich kann mich nicht mehr halten und hänge mich schluchzend vor Freude an den Hals einer Bekannten.

  • 3:34 Minuten
  • eine Verbesserung von 21 Minuten zu meinem ersten Versuch in München
  • einfach so
  • ohne Plan
  • ohne Uhr
  • mit Ausdauer und Fleiß

Glückselig stehe ich im Ziel, warte auf die anderen, die nach und nach eintreffen, da wackelt auch Manfred blass ins Ziel, den ich bei Kilometer 25 locker und leichten Fußes überholt hatte:

” Wo kommst du denn her ? “, fragt er mich grinsend, mit einem Blick, der töten könnte,  ” bin schon 15 Minuten im Ziel “, antworte ich erhobenen Hauptes, ebenfalls grinsend. Das hat ihm dann doch die Sprache verschlagen, eine Frau hat ihn überholt und dann noch 15 Minuten abgenommen !

Komisch, ich wundere mich, wie gut mir alle Einzelheiten in Erinnerung geblieben sind – eine beeindruckende Stadt, ein empfehlenswerter Lauf, 57.000 Läufer allerdings, wie vergangenen Sonntag, haben für mich eine eher abschreckende Wirkung, ähnliche Massen, wie ich sie danach in London, Berlin erleben durfte. Lange Läufe in der Natur mit entschieden weniger Teilnehmern haben für mich bis heute eher eine magische Anziehungskraft.

  • Der Mann an meiner Seite war mein Pacemaker
  • nein
  • ich kannte ich nicht
  • aber wir waren ein hübsches Paar
  • ob er auch noch läuft ?