Laufspuren
Hier findet man meine Laufspuren, ich laufe fast jeden Tag, mal schneller, mal langsam, so wie ich mich gerade fühle, mindestens aber 90 Minuten, am Wochenende meist eine längere Einheit .
Dazu habe ich hier an der Ostsee meine Traumkullisse gefunden mit Wind, Sonne, Wasser, Sand, Möwen, Wald, Natur pur. 
Während der vielen Jahre hat sich heraus gestellt, dass Laufen für mich Freude bedeutet, sich in der Natur zu bewegen, so wie es mir gerade zumute ist, ohne Stress, ohne Abhängigkeit von irgendwelchen Trainingsplänen, ohne Traumzeiten oder vermeintlicher Konkurrenz nach zu hetzen.
In den ersten Jahren meiner ” Laufkarriere ” war auch ich – angespornt durch andere Läufer – auf dem Trip: schneller, besser. Doch eines Tages, als ich nach einem 10-Kilometer-Lauf nach Luft schnappend mit Schwindelgefühlen im Ziel eingelaufen war und dabei meine Bestzeit erreicht hatte, klingelte es bei mir: ” Willst du das wirklich ? “. Von diesem Tag an wusste ich, was ich wollte, nämlich alles, bloß das nicht – und so wurde ich zur Ultra-Läuferin, keine Trainingspläne, keine Tempo-, Intervall-Läufe mehr, nur noch Laufen – so wie ich gerade Lust habe.
Natürlich sind auch die Vorbereitungen auf einen Ultra nicht ohne, aber dieses Abenteuer gönne ich mir zwei- dreimal Jahr, bereitete mich mit vielen Kilometern darauf vor, um dann endlich am Start zu stehen, zu laufen und zu laufen. Wie oft wollte ich unterwegs das Handtuch schmeißen, wie oft war ich fix und fertig, wie oft habe ich mich wieder aufgerafft, wie oft habe ich mit mir gekämpft und bin niemals ausgestiegen. Das Gefühl, nach solchen Kämpfen am Boden zu sein, aber glücklich im Ziel einzulaufen, ist unbeschreiblich schön, besonders aber stärkt dich das Wissen: du kannst !!!
Ich laufe bei jedem Wetter. Respekt habe ich vor Gewitter. Für den Winter mit eisigem Laufgelände habe ich mir Schuhe mit Spikes zugelegt, damit ich auch dann auf meine Lieblingstätigkeit nicht verzichten muss.
Fred Rohé hat es in seinem Buch ” Zen des Laufens ” so beschrieben:
Mit jedem Lauf erschaffst du das Erleben eigener Erfahrung. Oft sprechen Läufer vom Schmerz, und ist es das, was du suchst, bekommst du soviel zu willst, indem du dich grenzenlos antreibst, wann immer du läufst. Es liegt ganz bei dir, ob du läufst, um dich selbst zu bestrafen oder dich selbst zu erfahren. Wählst du mir mit das Letztere, wird jeder Lauf Freude machen ;das Schlüsselwort heißt: Nimm es leicht ! Mache einen Läufer aus dir, schrittweise, geduldig, entspannt .
Hallo liebe Margitta , grandiose Seite. Liebe , diese Seite zu
lesen. Aber nur, wenn ich meine tägliche Laufdosis von 22
Kilometern, absoviert habe, lesen ich Deine Seite. Bereite
mich auf meinen zweiten Ultra (Kulturrun 2011 , Oberhausen)
24 Stunden vor. Möchte 150 Kilometer laufen. Der erste war mit 102 Kilometern 2010 absoviert. Kann alle Deine Eindrücke nur bestätigen. Träume von der Tortur de Ruhr
230 Kliometer am Stück. Interesse? Das beste an einem Ultra, ist das Gefühl danach. Ab in die Wanne , danach
im Bett ausstrecken. Deshalb laufe ich jedes Jahr ab 201o
einen 24 Stunden-Ultra, für das Gefühl danach. Ganz liebe
Grüsse von Brauni
Hallo, Michael,
willkommen auf meinem Blog.
Freue mich sehr, dich als wohl regelmäßigen Gast hier zu wissen.
230 km am Stück, danke für das Angebot, ich bleibe bei den 24-Stunden-Läufen, und die auch nicht so oft, schließlich möchte ich noch ein paar Jahre gesund weiterlaufen, ohne mich zu schädigen.
Du empfindest es wie ich, und es ist immer gut, Gleichgesinnte zu finden, da nicht jeder Verständnis für unsere Leidenschaft haben kann.
Viel Spaß beim Trainieren, bei dem Ereignis selbst und vor allem bei den Eindrücken danach, die ewig bleiben ! 8)